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Die Gesichter hinter den Schwingen der Horde.
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Loki Mawat'aki
Gildemeister Discord: Loki...und warum ich zu Forever zurückgekehrt bin. Ich spiele Videospiele eigentlich schon länger, als es vernünftig wäre, überhaupt darüber nachzudenken. Über die Jahre sind unzählige Spiele gekommen und gegangen, Rechner wurden schneller, Grafiken schöner und die Abende vielleicht etwas kürzer. Was geblieben ist, sind aber vor allem die Erinnerungen an die Spiele, bei denen es nie nur um das Spiel selbst ging. World of Warcraft gehört für mich genau dazu. Ich brauche heute keinen Wettlauf mehr darum, wer zuerst Max-Level erreicht, den höchsten Schaden fährt oder jeden Abend einen Termin im Kalender stehen hat. Familie, Beruf und das echte Leben kommen zuerst. Wenn ich mich abends nach Azeroth einlogge, möchte ich abschalten, mit Leuten reden, gemeinsam etwas erleben und am Ende des Abends vielleicht mehr gelacht als Beute gesammelt haben. Genau deshalb hat mich WoW Forever wieder gereizt. Es ist für mich die Gelegenheit, noch einmal dieses Gefühl zu erleben, wegen dem World of Warcraft ursprünglich so besonders war: eine große Welt, in der nicht alles sofort erledigt werden muss. Charaktere, an denen man hängt. Wege, die man gemeinsam geht. Berufe, Sammeln, Dungeons, Raids – und vor allem Menschen, die man irgendwann nicht mehr nur als Namen über einem Charakter wahrnimmt. Ich komme dabei nicht allein zurück. Über viele Jahre hat sich bei uns eine kleine Gemeinschaft entwickelt, die schon durch unterschiedlichste Spiele gezogen ist. Wir haben zusammen Erfolge gefeiert, uns über Niederlagen aufgeregt, vermutlich einige Liter Kaltgetränke vernichtet, noch mehr Gehirnzellen geopfert und gelegentlich den Blutdruck auf Werte gebracht, die kein Heiler mehr verantworten möchte. Aus genau diesem Gedanken sind auch die Schwingen der Horde entstanden. Ich möchte keine Gilde aufbauen, die sich wie ein zweiter Arbeitsplatz anfühlt. Ebenso wenig soll sie nur aus einer Liste von Charakteren bestehen, die zufällig denselben Namen unter ihrem Portrait tragen. Ich wünsche mir eine Gemeinschaft aus Veteranen, Neulingen, Vielspielern, Gelegenheitsspielern, Sammlern, Raidern und Leuten, die vielleicht einfach nur abends mit anderen durch Azeroth ziehen wollen. Ich selbst werde dabei auf der Seite der Horde unterwegs sein – und wenn alles nach Plan läuft, vermutlich irgendwo vorne stehen und mir als Tauren die Schläge abholen, während der Rest behauptet, das wäre schließlich meine Aufgabe. Forever bedeutet für mich deshalb weniger eine Rückkehr zu einem alten Spiel als eine Rückkehr zu einer bestimmten Art zu spielen. Weniger Druck. Mehr Gemeinschaft. Weniger „Was muss ich heute noch erledigen?“. Mehr „Wer ist heute Abend da?“ Wenn daraus am Ende wieder diese Abende entstehen, an die man sich Jahre später noch erinnert, dann hat sich die Rückkehr für mich bereits gelohnt. Lok’tar – und willkommen bei den Schwingen der Horde.
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